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Receiver
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| | | | Überraschendes Comeback Das letzte Lebenszeichen von Frank Popp waren soulige Remixe, umso überraschter war ich, als ich Receiver gehört hab. Nach dem ersten Hören wird mir klar, warum er das "Ensemble" im Bandnamen gestrichen hat. Receiver ist ein astreines Pop-Album. Popp orientiert sich im Songwriting an den großen, zeitlosen Helden wie The Kinks oder The Smiths. Glücklicherweise ist trotz des neuen Sounds und diverser Umbesetzungen Sam Leigh-brown als das Markenzeichen von Frank Popp wieder dabei und verhilft Songs wie Burn the bridges oder Change (die Single, die nicht im Radio läuft, warum eigentlich?) zu wahrer Größe. Tanzbar ist die Musik immer noch, wobei der Oberknaller Nothing to gain sicher nie von einem Alleinunterhalter gecovert wird (googelt mal Hip Teens, haha), dafür aber bei jedem guten Indie-DJ laufen sollte. Mir gefällts Townshendsche Gitarren und Davies'sche Spielereien zu entdecken, anstatt noch einen Northern Soul Aufguß präsentiert zu bekommen. Mr Popp, Sam, Aydo (ja, der von Blackmail), Jem (der Produzent, hier mal an der Gitarre), Alex (ja, der von Naked Lunch!!) und all die anderen: saugute Arbeit, tolle Scheibe.
| | Frank Popp nur teilweise der alte Sound Schön dass es Frank Popp nochmal geschafft hat eine neue CD zu veröffentlichen. Fans werden bestimmt gewartet haben. Leider überzeugt das Album nicht mit allen Titeln. Ein paar lassen das alte Feeling der vorangegangenen Alben aufleben und katapultieren den Hörer zurück in die Sixties. Leider sind aber zu viele Titel typisch amerikanischer College Brei.
Wo sind die Trompeten und die Orgel? Für meinen Geschmack zu spärlich eingesetzt.
Wirklich Schade, weil gerade dieser Sound das besondere war.
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